1. Naturnahe Pflege

Baby naturnahe Pflege NachhaltigkeitViele Eltern suchen in puncto Babypflege nach Kosmetikprodukten, die ihren Vorstellungen von Umweltschutz und Nachhaltigkeit entsprechen. Fündig werden sie bei der Naturkosmetik. Deren Inhaltsstoffe sind rein pflanzlich und stammen vorrangig aus biologisch-dynamischen Anbau oder aus zertifizierten Wildsammlungen. Bei der Erzeugung setzen die Hersteller auf nachhaltige Landwirtschaft und Fair Trade. Auf synthetische Farb- und Duftstoffe, Silikone und Paraffine wird hingegen verzichtet. Bestimmte naturidentische Konservierungsstoffe sind erlaubt.

Allerdings ist nicht überall, wo Gräser und Blumen auf der Packung aufgemalt sind, auch echte Naturkosmetik drinnen. Seriöse Hersteller lassen sich deshalb mit anerkannten Qualitätssiegeln wie Ecocert, NaTrue oder BDHI zertifizieren. Ihr Credo lautet: Babys haben besonders zarte Haut und diese gilt es zu schützen und so wenig wie möglich zu belasten. Naturkosmetik für Babys setzt dabei auf hochwertige Pflanzenöle und gut verträgliche Pflanzenwirkstoffe wie Ringelblume, Malve oder Stiefmütterchen. Hochwertige Pflanzenöle wie z.B. Bio-Kokosöl und Sesamöl pflegen die Haut intensiv.

Gut zu wissen: Generell wird Naturkosmetik von Kindern gut vertragen. Aber in Ausnahmefällen sind Allergien sogar bei so pflegenden Wirkstoffen wie Kamille oder Ringelblume möglich. Testen Sie daher jedes Produkt vorab auf seine Verträglichkeit, z.B. indem sie eine kleine Menge davon in Babys Armbeuge auftragen.

Die bi good Pflegeprodukte sind mit einigen anerkannten Qualitätssiegeln ausgezeichnet. Erfahre jetzt mehr über die Zertifizierungen.

2. Eco Mode

Babykleidung besteht häufig aus Baumwolle. Doch konventionelle Baumwolle ist gar nicht so gut wie ihr Ruf. Für ihre Herstellung werden jede Menge Wasser, Pestizide und Düngemittel verbraucht. Bis aus der rohen Faser ein fertiges Kleidungsstück wird, kommen unzählige Chemikalien zum Einsatz. Diese können Babys Gesundheit beeinträchtigen. Bevorzuge für Wäsche, die dein Kind auf der Haut trägt, deshalb unbehandelte Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau. Wasche Babywäsche vor dem ersten Tragen mindestens einmal. Babykleidung wird nur kurz getragen und ist daher zumeist gut erhalten.

Baby Pflege Second Hand KleidungWer zu Second Hand Kleidung greift, agiert nicht nur nachhaltig, sondern tun auch seinem Baby etwas Gutes. Denn durch das viele Waschen sind chemische Rückstände bereits beseitigt und das Risiko möglicher Hautallergien geringer. Auch bei Kinderschuhen ist Qualität wichtig. Manche Eltern sparen hier beim Einkauf, weil die Kleinen aus den Schuhen so schnell herauswachsen. Falsch gedacht, denn Billigschuhwerk ist oft mit Schadstoffen belastet, die über die Sohle aufgenommen werden. Gerade bei den Schuhen solltest du deshalb unbedingt in gute Qualität investieren. Hochwertige natürliche Kinderschuhe sind frei von Schwermetallen und Blei und giftigen Gerb- und Farbstoffen. Etwaige Plastik-Bestandteile sind 100% biologisch abbaubar. Und die Investition lohnt sich, denn auf Second Hand Börsen lassen sich hochwertige Markenschuhe und -kleidung auch gut wiederverkaufen. Mit diesen Tipps schonst du schon beim Einkaufen die Umwelt.

3. Bio Essen

Baby Nahrung Nachhaltigkeit Gesundheit BioBabys brauchen gesunde Nahrung, die gut schmeckt und dabei altersgerecht und gesund ist. Bio Qualität kommt diesem Anspruch entgegen. So werden z.B. Getreide, Gemüse und Obst auf ganz natürliche Weise ohne chemisch- synthetische Spritz- und Düngemittel angebaut. Biobauern stärken die Pflanzen- und Bodengesundheit durch Gründüngung und sinnvolle Fruchtfolgen. Damit bewahren sie das ökologische Gleichgewicht und schonen Klima und Grundwasser. Nachhaltig und artgerecht ist die Tierhaltung in der Biolandwirtschaft. Das Futter der Tiere muss aus Öko-Betrieben stammen und darf keine Antibiotika, Leistungsförderer oder gentechnisch veränderte Rohstoffe enthalten. Viel Bewegungsfreiheit, große Ställe und ausreichend Licht sorgen für das Wohl der Tiere.

Wer Bio kauft, betreibt also nicht nur aktiven Tier- und Umweltschutz, sondern garantiert auch für eine unbeschwerte Zukunft unserer Kinder. Durch die wachsende Nachfrage ist in den letzten Jahren das an Angebot an Biokost für Babys ständig gestiegen. Studien haben bewiesen, dass eine naturnahe Ernährung aus unverarbeiteten Lebensmitteln, Zivilisationskrankheiten abwehren und lindern kann. Möglich machen dies Antioxidantien und Ballaststoffe, die in Biokost für Babys enthalten sind. Babymilch und Babygläschen in Bioqualität gibt es inzwischen von allen führenden Herstellern. Manche wie z.B. Hipp stellen ausschließlich in Bioqualität her. Wer für die Familienkost frische Lebensmittel in Bioqualität kauft, schult außerdem Babys Geschmack. Denn leckere selbst gekochte Mahlzeiten in kommen ohne künstliche Farb-, Aroma und Konservierungsstoffe aus. Das schmeckt gut und beugt Allergien vor.

Du bist auf der Suche nach Tipps für eine gesunde Jause? Dann komm hier entlang.

4. Grüner Hausputz

Oft befürchten Eltern, dass ihr Kind krank werden könnte, sobald es mit Schmutz in Berührung kommt. Ist diese Angst berechtigt? Fakt ist: Babys Abwehrkräfte sind noch nicht voll entwickelt, deswegen ist es grundsätzlich notwendig auf Sauberkeit zu achten und die Kleinen vor Krankheitskeimen zu schützen. Allerdings warnen Experten vor übertriebener Hygiene im Haushalt. Denn ein normaler Kontakt mit Bakterien ist notwendig, um das kindlichen Immunsystem zu trainieren.

Nachhaltigkeit Küchenputz Baby HygieneBesonders in der Küche ist Sauberkeit groß geschrieben. Denn dort, wo Lebensmittel aufbewahrt und Mahlzeiten zubereitet werden, ist Hygiene besonders wichtig. Die meisten Bakterien tummeln sich in der Spüle und im Kühlschrank. Reinige die Spülbürste regelmäßig im Geschirrspüler und wechsle täglich Geschirr- und Handtücher, sowie wöchentlich Schwämme und Schwammtücher. Deinen Kühlschrank solltest du ca. ein Mal im Monat mit einem Essigreiniger säubern. Spezielle antibakterielle Hygienereiniger sind nicht nötig. Denn selbst bei sehr kleinen Babys sind keine Desinfektionsorgien notwendig. Eine gute Alternative zu aggressiven, chemischen Kraftreinigern, die aufgrund ihrer Rückstände und Dämpfe Babys Gesundheit und die Umwelt belasten können, sind nachhaltige biologisch abbaubare Putzmittel. Diese umweltfreundlichen Haushaltsprodukte sind stark zum Schmutz, aber sanft zur Natur. Sie sind in kurzer Zeit biologisch abbaubar, frei von Farbstoffen und basieren auf nachwachsenden RohstoffenSo wird deine Küche nachhaltig blitzeblank.

Gut zu wissen: Putzen ist immer ein Zusammenspiel aus Mechanik, Temperatur, Chemie und Zeit. Je mehr Zeit man investiert (z.B. durch längere Einwirkzeiten), desto weniger Chemie, Kraft und Wärme braucht man für dasselbe Ergebnis. Je mehr Kraft man beim Putzen anwendet, desto weniger Wärme, Chemie und Zeit benötigt man - und so weiter.

5. Nachhaltiges Wäschewaschen

Nachhaltiges Wäschewaschen Baby Pflege Auch beim Thema Wäschewaschen zahlt sich Umweltbewusstsein aus. Konventionelle Waschmittel können schwer abbaubare Stoffe wie chemische Tenside, Wasserenthärter und Bleichmittel enthalten, die Babys Haut reizen und über das Abwasser ins Grundwasser gelangen können. Eine Alternative sind „grüne“ Waschmittel. So wird z.B. in den Waschmitteln der BIPA Eigenmarke bi good milde Seife aus der österreichischen Rapspflanze eingesetzt, die schnell biologisch abbaubar ist.

Und das Beste: bi good wird in Österreich produziert. Das bedeutet, Regionalität und kurze Transportwege. So wird nicht nur der Umwelt Gutes getan, sondern auch die heimische Wirtschaft unterstützt. Eine Win Win Situation für Hersteller, Verkäufer und Konsument.

Weitere Tipps zum nachhaltigen Wäschewaschen findest du hier.

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