Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Wir können allerhand tun, damit wir gesund bleiben!

Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte werden meist von Bakterien, seltener von Pilzen verursacht. Sie entstammen häufig der eigenen Darmflora, gelangen in die Harnröhre und wandern auf diesem Wege in die Blase. Da Darmausgang und Intimbereich nahe beieinander liegen, hat unser Körper für diesen Fall natürlich vorgesorgt. Eine saure Schutzschicht macht es Bakterien ziemlich ungemütlich. Erst wenn diese Schutzmechanismen gestört sind, können die unerwünschten Bakterien die Schleimhäute der Harnröhre und der Blase besiedeln. Im Kampf gegen die Bakterien schwillt jetzt die Blasenwand an und entzündet sich. Je stärker die Entzündung wird, umso verletzlicher wird die Blasenschleimhaut und umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Blutungen kommt.

Also stellt sich die Frage: Wie kann ich diesen Schutzmechanismus für die Gesundheit intakt halten?

Im ersten Teil der Serie "Blasenentzündung: Jetzt ist Schluss damit" verraten wir Ihnen 4 Tipps, wie dagegen vorgehen können! 

Die schönste Nebensache der WeltDie schönste Nebensache der Welt

Oft zeigt sich ein auffälliger Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Blasenentzündungen und Sex. Das Risiko, eine Blasenentzündung zu erleiden, soll in den ersten 48 Stunden nach dem Liebespiel sogar um das 60fache erhöht sein. Warum ist das so? Durch sexuelle Aktivitäten gelangen Bakterien aus Darm oder Scheide sehr viel leichter in die Harnröhre. Müssen wir auf Sex deshalb verzichten? Wir hoffen nicht! Also was tun? Trinken und zwar reichlich. Trinken Sie schon vorab etwas mehr, sodass der Harndrang ein wenig steigt. Nach dem Spiel in den Laken heißt es dann: Wasser? Marsch! Gehen Sie danach unverzüglich auf die Toilette. So werden die Bakterien nämlich gleich wieder ausgespült. Teil eins des Artikels verrät Ihnen dazu weitere Tipps.

Gehen Sie es heiß an!

Warmes Fußbad

Das mit den Bakterien ist so eine Sache. Eigentlich mögen sie es warm und kuschelig. Aber unser Gewebe kann durch Hitze, die Durchblutung fördert, Bakterien auch besser bekämpfen. Na dann heizen wir die Stimmung mal ordentlich auf. Wärme wirkt nicht nur krampflösend und in diesem Fall schmerzlindern, sondern tötet Krankheitserreger (deswegen bekommen wir bei Krankheit Fieber) ab. Dieses Wissen kann man gezielt nutzen. Achten Sie vorbeugend darauf, dass Nieren und Blase immer warm gehalten werden. Kälte nämlich verringert die Durchblutung und schwächt damit die lokale Abwehr. Mit hübschen Taillen-Höschen und süßen Untershirts kann das sogar sehr nett aussehen. Bahnt sich eine Blasenentzündung kann, gehen Sie am besten mit einer Wärmeflasche ins Bett, trinken noch eine heiße Tasse Tee und schlüpfen in bequeme Kuschelsocken. Auch ansteigende Fußbäder, z. B. mit Lavendelöl, sind hilfreich.

Dazu benötigen Sie eine größere Schüssel, in die Sie bequem Ihre Füße stellen können sowie 2 Kannen heißes Wasser. Füllen Sie so viel warmes Wasser ein, dass die Knöchel bedeckt sind. Wenn sich Ihre Füße nach einigen Minuten an die Temperatur gewöhnt haben, geben Sie heißes Wasser hinzu. Auf diese Weise erhöhen Sie die Temperatur nach und nach bis die Füße richtig heiß sind. Nach 20-30 Minuten können Sie das Fußbad beenden. Danach die Füße warm halten!

Basis(che) Arbeit leisten!

Unser Immunsystem und dessen Leistungsfähigkeit hängen direkt sowohl mit dem Säure-Basen-Haushalt als auch mit der Darmgesundheit zusammen. Kurz erklärt: Jedes Lebensmittel wandelt der Körper entweder in Basen oder Säuren um. Je ausgeglichener dieser Haushalt, desto besser. Durch Alkohol, Nikotin, Fast Food, tierische Fette, Kohlensäure u.a. steigen die Säuren im Körper. Ein übersäuerter Körper wird schneller krank. Sie wollen wissen, was das genau bedeutet? Dann geht es hier lang.

Kräuter auf Holzbrett

Früher ging man davon aus, dass ein saurer Urin den Bakterien die Lebensgrundlage nimmt. Heute sieht das anders aus: Ein basischer Urin scheint Bakterien ein ungünstigeres Milieu zu bieten als ein saurer. Gemüse und Obst sorgen für mehr Basen. Besonders Kräuter und Gewürze wie Thymian, Meerrettich und Kapuzinerkresse sind hoch basisch und außerdem entzündungshemmend. Greifen Sie also bei Grünzeug ruhig beherzter zu.

Unser Tipp: Eine Kur mit Säuren-Basen-Tabletten, die morgens und abends eingenommen werden!

Wie Sie einer Verkühlung schon im Anfangsstadium den Kampf ansagen? 

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