Kalte Füße sind oft eine Qual, vor allem nachts. Denn abgesehen davon, dass niemand mit uns kuscheln will, können wir selbst oft nicht einschlafen. Der Körper nimmt die kalten Füße nämlich als Fehlfunktion wahr und schüttet Stresshormone aus. Das kurbelt den Kreislauf wieder an. Schlafen? Undenkbar.

Eine der häufigsten Ursachen ist die Umgebungstemperatur. Daher kühlen Füße schnell aus, sobald die kalte Jahreszeit hereinbricht. Wenn die Temperaturen sinken, versucht unser Körper, alle wichtigen Organe zu versorgen und vor der Kälte zu schützen. Auf der Prioritätenliste ganz oben: Gehirn, Herz und alle weiteren Organe. Füßen und Händen werden daher die Wärme entzogen.

Winterkleidung1. Hot Stuff!

Der Organismus kann die Wärme selbstständig regulieren, indem er die Gefäße verengt und so den Transport von warmem Blut in Richtung der Hände und Füße drosselt. Die verengten Gefäße werden schlechter mit Blut versorgt, die Finger und Zehen kühlen aus. Somit ist die erste Regel klar: Warm einpacken! Ist dem Körper warm, hat er keinen Grund die Wärme den Füßen zu entziehen. Schal, Mütze und Handschuhe sind daher genauso Pflicht, wie dicke, atmungsaktive Socken! Neben Kälte kann auch Nässe - zum Beispiel Schweiss -zu Eisklumpen an Füßen und Händen führen. Durch nasse Haut kommt es zur sogenannten Verdunstungskälte. Achten Sie daher auf Socken mit hohem Baumwollanteil. Im Bett dürfen es neben der Wärmeflasche auch dicke Kuschelsocken sein!

Unser Tipp: Gönnen Sie sich vor dem Zubettgehen noch eine Fussmassage mit einer wärmenden Creme, wie der Teufelssalbe von Enzborn.

Move it2. Move it!

Männer leiden in der Regel seltener unter den Beschwerden von kalten Füßen, weil sie einen größeren Muskelanteil haben. Haben Sie gewusst, dass nur etwa 25% der Energie für Muskelarbeit verwendet wird? Der Rest wird zum Erhalt der Körperwärme verbraucht. Das ist auch der Grund, warum wir im Winter mehr Hunger auf energiereichere Nahrung haben. Also nicht Hungern, sondern beherzt zu deftigen Eintöpfen und energiereichen Gemüse wie Kürbis, Kohl und Kartoffeln greifen. Aber zurück zum Thema Muskeln: Wer langfristig etwas gegen kalte Füße tun will, muss Sport betreiben. Längere Spaziergänge mit dem Hund oder regelmäßiges Joggen fördern die Durchblutung genau da, wo wir sie brauchen. Als Erste-Hilfe-Programm eignet sich morgens und abends Wippen mit den Füßen, Zehenrollen oder Auf-und-ab-Hüpfen.

Diese selbsgemachten Energiebooster sind die perfekten Snacks für zwischendurch.

3. Hot & Cold!

Hot & Cold

Wechselbäder beziehungsweise -duschen fördern die Durchblutung insgesamt und speziell in den Füßen. Duschen Sie sich in der letzten Minute die Beine heiß und kalt ab. Wer es gemütlicher mag kann, nach einer wohltuenden Badewanne oder einem Fußbad, Beine und Füße einfach nur kurz kalt abbrausen. Von diesen Naturwundern bekommen wir im Badewasser nicht genug: Eukalyptus, Fichtennadel, Rosmarin oder Rosskastanie sind als durchblutungsfördernde Heilmittel sehr beliebt. Unser Tipp: Wir mögen ja alle Behandlungen, die wahre Multitaskingtalente sind. Bürstenmassagen wirken wie ein Peeling, machen die Haut glatt, stärken das Gewebe und helfen die Durchblutung anzukurbeln. Somit sind Sie auch im Kampf gegen kalte Füße eine echte Bereicherung. Besonders pflegend wirken Sie, wenn Sie davor ein Duschöl auftragen, so trocknet die Haut nicht aus.

Sie brauchen noch ein unwiderstehliches Rezept für ein wohltuendes Vollbad? 

Übrigens: Wer Chilis, Pfeffer, Ingwer und andere scharfe Gewürze regelmäßig zu sich nimmt, wärmt den Körper von innen!

 

 

 

 

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